DE   EN   中文   العربية   

A cultural policy scandal
Facts we know:

In the past 50 years, the city of Zurich has acted inappropriately in connection with the Heidi Weber Le Corbusier house, let alone support the conservation efforts of Heidi Weber. When the building was handed over to the city of Zurich, city officials promised to create a foundation under public law. Unfortunately, this promise has not been kept. Additionally, the building's name was changed into "pavilion" (which in German means a summerhouse or Gazebo), which distorts and eradicates the history of the building. Last but not least, in a radio interview, Peter Haerle, in his capacity as the Cultural Director of the city of Zurich, has accused Heidi Weber of dishonorable behaviour and other misconduct that can inflict irreparable damage to her reputation. This is all intolerable and not in the interest of Zurich's residents, given Heidi Weber had been willing to donate the museum itself and her art collection to the foundation, and therefore to the public. For further information please read "Schildbürgerstreich" by Gerhard Mack, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, issue February 26, 2017 (p. 61).

5. Oktober 2018

Die Klage zum Corbusier-Haus landet doch vor dem Zürcher Verwaltungsgericht

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde von Heidi Weber gutgeheissen. Das Zürcher Verwaltungsgericht muss nun die Klage der Erbauerin des Corbusier-Hauses am Zürichsee doch behandeln – obwohl sich die Richter erst kürzlich dagegen ausgesprochen hatten.

Das Bundesgericht hat nun eine Beschwerde von Heidi Weber gutgeheissen. Die Innenarchitektin war die treibende Kraft hinter dem 1967 eröffneten Kubus mit der auffällig farbigen Fassade. Sie bezahlte den Pavillon, und die Stadt stellte die Parzelle am Zürichhorn im Baurecht unentgeltlich zur Verfügung. Mit ihrer Klage forderte sie die Schaffung einer öffentlichrechtlichen Stiftung und die Weiterführung des Hauses als Museum.

Frage der Zuständigkeit
Das Verwaltungsgericht war im vergangenen Dezember nicht auf die Klage Webers eingegangen. Es begründete den Entscheid damit, dass es sich um eine zivilrechtliche Frage handle, die von einem Zivilgericht behandelt werden müsse.
Das Verwaltungsgericht legte seinen Fokus auf den Heimfall des Gebäudes, weil das 1964 von der Stadt Zürich erteilte Baurecht 2014 abgelaufen ist. Weil ein Heimfall ein zivilrechtlicher Vorgang sei, liege die Zuständigkeit bei den Zivilgerichten, argumentiert das Zürcher Gericht.

Bundesgericht widerspricht
Diese Sichtweise sei falsch, hält das Bundesgericht fest. Das Begehren von Heidi Weber richte sich nämlich nicht auf den Heimfall, sondern auf einen mutmasslich bestehenden Vertrag, der die Zukunft des Museums regle. Heidi Weber stütze sich auf diverse Schreiben der Stadt Zürich, auf ein Arbeitspapier, Besprechungen und das Verhalten der Stadt Zürich.
Das Begehren der Beschwerdeführerin zur Gründung einer öffentlichrechtlichen Stiftung, die der Stadt die Führung eines Museums übertragen soll, betrifft gemäss Bundesgericht die Kulturförderung. Und diese sei wiederum eine öffentliche Aufgabe.
Das spreche klarerweise dafür, dass das Klage-Fundament als öffentlichrechtlich zu qualifizieren sei.
Aus diesem Grund hat das Bundesgericht den Beschluss des Verwaltungsgerichts aufgehoben. Das Zürcher Gericht muss die Klage nun inhaltlich behandeln.

  

Appeal to the federal supreme court dated 10 January 2018


Legal statement to the supreme court of the Canton of Zurich dated 5 January 2018


24 September 2018

Appeal to the supreme court of the Canton of the Canton Zurich dated 24 September 2018

 

Lawsuit against the City of Zurich dated 20 September 2017

 

Auf das Schreiben des Rechtsvertreters von Heidi Weber an Frau Corine Mauch vom 7. Juli 2017 hin, für dessen Beantwortung eine angemessene Frist bis zum 19. Juli 2017 angesetzt wurde, erhielt der Rechtvertreter lediglich eine entsprechende Empfangsbestätigung und die Mitteilung, dass er „zu gegebener Zeit eine Stellungnahme“ erhalte. Mittlerweile ist es Anfang August und der Rechtsvertreter hat immer noch nichts erhalten.

Letter to Mayor Corine Mauch and Peter Haerle
of the 07.07 2017

Display for defamation.
Corbusier House controversy is case for the prosecution.
Investigation against Culture Minister Haerle

Now the Federal Court has decided:
The public prosecutor is to investigate against Peter Haerle

The verdict of the Swiss Federal Supreme Court

Stellungnahme ans Schweizerische Bundesgericht vom 7. April 2017 in Sachen Ehrverletzung durch Peter Haerle.

Complaint filed at Federal Court against Peter Haerle, action for libel, on February 1st, 2017.

Decision of the High Court of the canton of Zurich in the case of Heidi Weber against Peter Haerle for libel on December 13th, 2017. According to the decision, strangely it was not Heidi Weber's personal integrity that had been offended but rather her integrity as a business woman and therefore Heidi Weber was not granted the right to sue for libel.

Written statement, filed with the High Court of the canton of Zurich, due to libel given by Peter Haerle on November 23rd, 2017.

Complaint filed at the Senior Public Prosecutor's Office of the canton of Zurich due to libel given by Peter Haerle as committed in the radio interview on September 8th, 2016.

Juni 2016

Radio interview of Peter Haerle conducted by journalist Roger Schawinski, aired at Radio 1, 11:06 am on June 12th, 2016.

 

Heimfall Centre Le Corbusier.

Die Antrittsrede von Kulturchef Peter Haerle.